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INFRASTRUKTUR:
Die Infrastruktur des Landes hält einem Vergleich mit der entwickelter Nachbarländer wie z.B. Thailand nicht stand. Immerhin sind jedoch in den letzten 10 Jahren erhebliche Anstrengungen auf diesem Gebiet unternommen worden.

Wie auch immer, unsere Kunden können sich darauf verlassen, da
ß wir unser Bestes tun werden, um etwaige reisebedingten Schwierigkeiten zu vermeiden.


a.) Straßenverkehr:
Umfangreiche Straßen- und Brückenbauma
ßnahmen haben zu einer dramatischen Verbesserung der Straßenverbindungen geführt: Gab es z.B. bis Mitte der 90er Jahre nur eine einzige Brücke - erbaut in den 30er-Jahren (!) - über den Ayeyarwady, den Hauptstrom des Landes, so sind inzwischen neun weitere Brücken fertiggestellt worden, bzw. stehen kurz vor der Fertigstellung. Gleichzeitig wurden die Straßen verbreitert und weite Strecken asphaltiert.


 

Die Zahl der Autos und Busse nahm dramatisch zu, vor allem seitdem die Regierung den Import von Fahrzeugen fast unbeschränkt zulässt, was erfreulicherweise zu einem grossen Qualitätssprung geführt hat. Die alten Schleudern werden langsam aber sicher aussortiert.

Ein weiterer Pluspunkt dieser Entwicklung ist die weitgehende Verfügbarkeit von Taxen, die früher eine echte Rarität waren - vor allem in Yangon kann heute der Fremde zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Taxi bekommen.

Leider hat der Straßenbau nicht mit dieser Entwicklung Schritt halten können: In Yangon und MandaIay hat der Verkehr schon chaotische Ausmasse angenommen.

Heute ist es ohne weiteres möglich, eine Rundreise durch das Land per Bus oder Auto auf passablen Straßen zu unternehmen, wenn man einmal von abgelegenen Gebieten wie dem Rakhine-Staat absieht. An die Stelle der früheren Klapperkisten der staatlichen Tourismusehörde Myanmar Tours and Travel sind moderne Busse mit Klimaanlagen getreten.


Ein weiterer Pluspunkt dieser Entwicklung ist die weitgehende Verfügbarkeit von Taxen, die früher eine echte Rarität waren - vor allem in Yangon kann heute der Fremde zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Taxi bekommen. Die Verkehrsdichte im Lande hat erheblich zugenommen, verglichen mit den Nachbarländern jedoch ist Myanmar immer noch “… a driver’s paradise”, wie es ein befreundeter Burmese ausdrückte. Im ganzen Lande wird übrigens auf der rechten Straßenseite gefahren, wenn auch die meisten Fahrzeuge immer noch das Steuer auf der “falschen” Seite haben…


b.) Luftverkehr:
Bis zu Beginn der 90er Jahre wurde der gesamte Inlandsflugverkehr von der staatlichen Fluggesellschaft Myanmar Airways abgewickelt, die nicht den besten Ruf hatte. Seit einiger Zeit sind zwei private Gesellschaften hinzugekommen, die ein bisher ungekanntes Maß an Pünktlichkeit in den hiesigen Flugverkehr eingeführt haben.

Waren früher stundenlange Verspätungen eher die Regel als die Ausnahme, so haben die privaten Gesellschaften eine erstaunliche Pünktlichkeitsstatistik erreichen können.
Die meisten privaten Airlines fliegen mit modernen Maschinen des französischen Typs ATR. Aber auch der eine oder andere Jet ist im Einsatz, darunter sogar welche von Airbus, die jedoch nur in Yangon, Naypyidaw und Mandalay landen können. Auch abgelegenere Orte wie Sittwe und Kengtung werden regelmäßig angeflogen.


 

Wenn immer möglich, bedient sich unsere Firma der Dienste dieser privaten Gesellschaften. Bei abgelegenen Zielorten kann es aber vorkommen, dass wir gelegentlich auf die staatliche Gesellschaft zurückgreifen müssen...
Im internationalen Flugverkehr sind ebenfalls Verbesserungen zu verzeichnen. Gab es früher praktisch nur die Möglichkeit einer Einreise über Bangkok (wenn man einmal von exotischen Airlines wie Aeroflot und Bangla Desh Biman absieht), bestehen heute regelmäßige Verbindungen in alle Nachbarländer: Selbst von Indonesien und Hong Kong aus kann man Yangon heute erreichen. Neben den regionalen Flugesellschaften der Nachbarstaaten und der halbstaatlichen Myanmar International Airways fliegen auch die privaten Airlines einige Ziele in den Nachbarländern an. Leider läßt eine direkte Verbindung nach Europa noch immer auf sich warten. Doch das wird sich hoffentlich in naher Zukunft ändern!

c.) Eisenbahn:
Bahnreisen sind hierzulande mühselig und zeitraubend. Daher kommen sie für die meisten Besucher des Landes nicht in Betracht. Allerdings gibt es auch auf diesem Sektor Fortschritte zu verzeichnen: Man kann heute in Schlafwagen reisen, die Sauberkeit hat erheblich zugenommen und es existiert sogar eine private Eisenbahngesellschaft, die einen verbesserten Service anbietet. Leider gehören Verspätungen im Eisenbahnverkehr immer noch zum Alltag. Die Stammstrecke der Bahn ist Yangon - Mandalay; daneben sind noch die Strecken ins Hochland (Thazi - Shwenyaung und Mandalay - Lashio) von touristischer Bedeutung. Letztere Strecke überquert bei Gokteik das angeblich zweithöchste Eisenbahnviadukt der Welt…


 

Der größte Teil des Eisenbahnverkehrs in Myanmar wird von Dieselloks bewältigt; auf einigen Nebenstrecken fahren im Güterverkehr noch Dampfloks. Im Jahre 1997 hatte das Eisenbahnnetz des Landes eine Länge von 2.558 Meilen und ist ständig im Ausbau begriffen. Vor kurzem erfolgte die Einweihung des “Yoma Beltway”, die es ermöglicht, das ganze Bago-Gebirge per Eisenbahn zu umrunden.

Es wird aber vermutlich noch einige Zeit dauern, bis die Eisenbahn für den Tourismus des Landes eine wichtigere Rolle spielt.

d.)
Schiffahrt:
Ähnliches wie für die Eisenbahn gilt auch für die Schiffahrt. Die staatliche Inland Water Corp. befährt ein riesiges Streckennetz - allerdings sind die Schiffe sehr langsam. Abgesehen von der Strecke Mandalay - Bagan spielt die staatliche Flußschiffahrt kaum eine Rolle für den Touristen. Seit einiger Zeit gibt es einige in Privatbesitz befindliche Schiffe, die fast ausschließlich von Touristen gebucht werden. Unter ihnen ist die “Road to Mandalay”, ein umgebauter Rheindampfer, wohl das luxuriöseste. Es bietet einen für Myanmar fast unglaublichen Luxus - Swimmingpool an Bord, großes Sonnendeck, internationale Küche hohen Standards, usw...kurz gesagt, der Reisende braucht auf kaum etwas verzichten. Wie auch die anderen privaten Schife befährt die “Road to Mandalay” (RTM) hauptsächlich die Strecke Mandalay - Bagan und retour.

Das Besichtigungsprogramm bei der RTM ist etwas kurz. Daher ist demjenigen, der etwas mehr als das Ufer des Ayeyarwady vom Land sehen will, unbedingt anzuraten, einen Anschlussaufenthalt zu buchen. Die “Irrawaddy Princess” und die “M.V. Pandaw” sind weitere Schiffe gehobenen Standards. Neben der üblichen Strecke Mandalay - Bagan bieten die Reedereien auch Törns in abgelegenere Gegenden als Chartertouren an.


Auch wir sind seit kurzem in der Flussschifffahrt engagiert. Zusammen mit einigen Partnern habe ich ein Schiff gekauft und umgebaut. Die ‘M.S. Hintha’ bedient wird ab Oktober 2013 die Strecke Mandalay-Bagan-Mandalay zweimal wöchentlich. Ausserdem bieten wir Fahr-ten in die Umgebung von Mandalay und Bagan an. Näheres hierzu auf unserer Website: www.baganflotilla.com!

e.) Weitere Verkehrsmittel - das Fahrrad:
Seit einiger Zeit ist es auch durchaus möglich, in Myanmar ausgedehnte Fahrradtouren zu unternehmen. Allerdings sollte die Strecke vorher mit den örtlichen Behörden abgesprochen werden, da nicht wenige Straßen für Ausländer gesperrt sind.
Immerhin gelang es meinem Freund Andi mit einer Gruppe von Fahrradenthusiasten als erste Ausländer die Strecke von Myikyina nach Putao mit dem Fahrrad zu meistern. Das war allerdings vor der Ausrufung des Ausnahmezustandes im Kachin-Staat.  

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© 2008 Axel Bruns